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Es ist immer schwer über sich selbst zu sprechen, ich widme mich hier meinem Hobby der Fotografie. Mit Unterbrechungen fotografiere ich seit meiner Kindheit, geboren bin ich 1973, inspiriert und gefördert durch meinen Vater, der ebenfalls seit seiner Kindheit ein begeisterter und ambitionierter Hobby-Fotograf ist.

Meine Erinnerungen an meine erste "eigne" Kamera sind die an eine "Ritsch-Ratsch-Klick" Agfamatic mit dem lustigen Blitzwürfel, muss so in den späten Siebzigern oder frühen Achtzigern gewesen sein. Es folgten diverse analoge Kompaktkameras, schließlich bekam ich Ende der Achtziger Jahre meine erste Spiegelreflex Kamera, eine Minolta Dynax 7000i, die ich bis heute besitze und die auch noch funktioniert.

In der Oberstufe habe ich im Rahmen eines Schulprojektes meine ersten Erfahrungen in der Dunkelkammer gemacht, mein Vater hatte zwar immer die Ausrüstung für eine Dunkelkammer, ich kann mich aber nicht erinnern diese in den Achtzigern im Einsatz gesehen zu haben. Farbfilme ließen sich einfach überall gut entwickeln lassen.

Die Achtziger waren geprägt durch diverse Familien Urlaube, besonders Mitte der Achtziger durch Reisen in die USA und Australien, wo viele Verwandte leben. Leider habe ich keine Fotos mehr von diesen Reisen, mein Vater hat Archive voller Dia-Kästen, die er längst digitalisieren wollte, eine Mamut Aufgabe......

In den späten Neunzigern kamen dann die ersten Digitalkameras ins Spiel bei mir eine kompakte Canon, gefolgt von einer kompakten Sony, bei beiden kann ich mich nicht an die genauen Modelle erinnern. Dann kamen die ersten Handys mit Kamera ins Spiel, aus heutiger Sicht katastrophal, erst Mitte der 2000er bekam das Thema Fotografie für mich wieder einen höheren Stellewert, da kaufte ich mir meine erste digitale Spiegelreflexkamera eine Canon EOS 350D.

Damit wurde der Grundstein für eine Canon Ausrüstung gestartet, es folgten Modelle wie die EOS 40d, dann schließlich eine EOS 5D Mark II als erste Vollformat digitale Spiegelreflex Kamera. Für mich ein Meilenstein und der Hauptgrund warum ich bis heute Vollformat oder auch größere Formate bevorzuge, mit einer Außnahme, der Fuji X-Reihe.

Mit der 5D Mark II begann ich mehr Geld in hochwertige Objektive zu investieren, es zeigte sich mir immer mehr das die Qualität des Objektives eine sehr wichtige Rolle spielt, heute achte ich sehr darauf. Mit Erscheinen in 2012 wechselte ich zur EOS 5D Mark III. Neben der Canon probierte ich die von Sony angebotenen spiegellosen Nex-5 und später Nex-7 aus, beide Systeme hatte ihre Einschränkung, Autofokus, Bildqualität, Objektivauswahl usw. hielten nicht mit den guten Spiegelreflex Kameras der Zeit mit.

Mit erscheinen der Sony A7R in 2013 startet für mich die Zeit der spiegellosen Vollformat Sytemkameras. Zunächst als Ergänzung zur Canon 5D Mark III,  die verfügbaren Objektive waren noch nicht gut genug um mit den Canon Objektiven mitzuhalten, die Sony e-Mount Objektive die ich mit den Nex Modellen benutzt habe hatten die Einschränkung das sie nur für den APS-C Sensor konzipiert waren. Erst langsam erweiterte sich das Angebot an Vollformat Sony E-Mount Objektiven. Für mich war die Einführung der Zeiss Batis Objektive in 2015 ein großer Schritt. Zu der A7R gesellte sich bald eine A7II, besonders der sensorbasierte Bildstabilisator interessierte mich. Langsam wuchs auch mein Arsenal an Objektiven. Mit dem Erscheinen der Sony A7RII kam für mich der Zeitpunkt mich von den Canons zu verabschieden, ich behielt noch einige Canon Objektive.

Neben den Sony Alphas benutze ich gerne die Kameras der Fujifilm X-Reihe, angefangen mit der X-T1, habe ich seither dieses System ebenfalls sehr ausgebaut, so das ich heute eine Grundausstattung an Objektiven und Kameras besitze, X-T2, X-T3 und X-H1. Die Fujis gefallen mir besonders in der Handhabung, dem Retro-Look und der Kompaktheit im Vergleich zu den Vollformat Sonys.

Ich hatte immer ein Interesse an der Leica M Reihe, konnte mir diese zu Analogzeiten nicht leisten. die Leica M8 weckte mein Interesse, die Tatsache das es keine Vollformat ist hielt mich och ab. Als die M9 vorgestellt wurde habe ich sofort eine vorbestellt. In der Weihnachtszeit 2009 bekam ich die M9 und kaufte ein Leica-M Summicron 50mm Objektiv dazu. Die ersten Wochen waren frustrierend, die Lernkurve mit einem Messsucher System zu fotografieren war steil, nach und nach wurden meine Ergebnisse besser. Bis heute bin ich dem Leica-M System sehr verbunden, der Prozess des Fotografierens ist anders als mit allen anderen System und verlangt mehr Disziplin. Im Ganzen hat es meine Fotografie deutlich verbessert.

Heute fotografiere ich auch wieder regelmäßig analog, mit verschiedenen Kameras und Formaten, z.B. Mittelformat mit einer Rolleiflex SL66 oder Mamiya 7II.

Ich könnte hier noch weiter schreiben, denke aber das sollte erstmal für einen Einblick in meine Fotografie Historie reichen,

Chris